Über die Liebe

Juli 26, 2016 Uncategorized

Wer des Röslein bezaubernd Rotjed‘ Frühjahr möcht‘ erleben,halt sich an dies schlicht Gebot:Lass auch die Dörnlein streben.Gar sollt man sich, auch unbedacht,einmal daran verletzen.Zürnet nicht der Pflanzenpracht –Der feste Griff bracht Schmerzen.Denn Alles will in diese Weltnach eignem Willen sprießen.Wem das auch dem Nächsten gilt,kann Zweisamkeit genießen.Drum – was du liebst eng niemals ein,erst recht brech‘ keine Triebe.So wird stets am wachsen seindas Sträuchlein – eure Liebe.Was nicht bedeut‘ das jeder tätohne Rücksicht wie’s beliebt!Denn jede Rose wohl vergeht,ist niemandweiterlesen

Anerkennung

Juli 24, 2014 gedacht

Ist es nicht ein rätselhaft wie auch verdrieslich Stück. Wie das Herz mit aller Kraft jagt nach kleinem Glück! Sobald sie rufen, die Sirenen im steten Rausch kaum zu vernehmen. Den gülden Chören oft ergeben, entgleitet uns das eigne Leben! Nochmal kurz dem Schein genügen welch zarter Funken wär‘ gewonnen. Am Maskenball so zum Vergnügen, ist Lebenszeit wieder verronnen! Folge der Vielfalt deines Wesen – jeglicher Facette in stolzester Bekennung! Niemals der süßen Einfalt ergeben, der machtvollen Anrufung der Anerkennung.weiterlesen

Akrostichon I

Juli 24, 2014 gefühlt

M ancher suchet voller Kummer A uf dies endlos Erdenrund T ag für Tag vergeblich! H ier in meinem Arm im Schlummer I st des Glückes größte Kund – L ieblich Wesen halt ich. D as zarte Glück großer Liebe A llen Strebens wertest Ziel. Akrostichon I

Rangelreigen

Juni 26, 2014 gedacht

| S |    Das kräftige Staatsoberhaupt | B |   Der fromme Bischof | C |   Der fleißige Chairman S und B sitzen sehr betrübt in einem reich verzierten Prunksaal | S | Was waren wir für ein mächtges Team. Ließen tausende von Heere ziehen. Doch heute interessieren wir keine Sau! | B | Hach ja, die Mitra musst‘ nur schwenken dem Pöbel die Erlösung schenken. Die Leute wussten wohl genau – | Beide im Chor | Wer ihre Belange am besten steuert!weiterlesen

Fegefeuer

Juni 23, 2014 gedacht

Fährmann Ihr seit mir mal ein vergnüglich Volk von hoffnungslos Verdammten. Darf man fragen wohin es geht? Die Verdammten Fegefeuer? Unendlich Geißel? Nachmittagstee bei Verwandten? Wir wissen nicht wie’s um uns steht. Doch unser Leben zu Erdenzeiten. Ein solch grandioses Fest! So dass zu dieser schwarzen Stund‘ uns nichts mehr zittern lässt! Geschöpft haben wir der Welten Lust nur mit den größten Kellen. Ein jeder Tag, welch Hochgenuss ganz ohne klirrend Schellen! Frei gezogen durch des Glückes Flure und zehnmalweiterlesen

9ter Monat

Juni 23, 2014 gefühlt

Wie das saftig Grün in der Frühlingssonne, warten wir auf dies Augenblick. Wenn die strahlend Blüte, lang ersehnte Wonne, mit lautem Schrei durch die Knospe bricht! 9ter Monat

Dasein

Juni 23, 2014 gedacht

Im steten Versuch den Sinn des Daseins in unsren kleinen Herzen zu finden, schwillt schmerzend Bruch im Gemeinsinn. Große Träume taumeln und schwinden. Wie einfach`s da schallt: „Vergesst den Wahn!“ Stets sind wir Viele, niemals Waisen. Die Leichtigkeit folgt, fangt nur an das Dasein selbst als Sinn zu begreifen. Dasein

Selbstbildnis

Mai 7, 2014 gedacht

Langsam treibend in ferne Welten, wo jegliche Distanz verschwimmt. Ich vergehe, glücklich welkend. Von keiner Kanzel mehr bestimmt.   Im schönsten Taumel berstet schallend das ach so lang, straff Delegierte. In tausend Trümmer froh zerfallend, was süßer Schwindel lang regierte!   Hach welch Glück, nie sind wir Eines. Kein göttliches hat einen Kern. Immer sind wir stets ein Vieles – Eine Nacht voll tausend Stern`.       Selbstbildnis

Allgemeiner Lesesaal

März 22, 2014 gefühlt

Als dummer Jüngling betrat ich einst deine hohen, hallend Flure. Genoß im Sturme getriebener Jahre deine behütet heilig Ruhe.   Gabst mir Zeit für all die Schätze, welch die Seele still entflammen. Den Mut erweckt im kleinen Herzen wuchs ich stet zum Manne!       Allgemeiner Lesesaal

3ter Monat

März 9, 2014 gefühlt

Zwei glühend Seelen in taumelnd Stunde, liebevoller Zärtlichkeit. Verschmelzen gierig miteinander. Stürzen blind ins schönste Leid. Gesät der Samen in fruchtbar Boden, wird es endlich Zeit. Das alte Leben, stirbt, muss welken. Dem neuen Glücke zum Geleit!   3ter Monat