Juni 26, 2013 gefühlt

Sinds nur wir drei, so garnicht viel so ward ich selbst am staunen. Welch Wallung mein klein Herz verfiel durch Gottes schönste Launen.   Im Abendglanz mir sehr gefiel dies turteln zweier Tauben. Welch zärtlich, neckisch Liebesspiel gleich hier vor meinen Augen.     Täubchen

Schuld

Juni 24, 2013 und Prosa

Wenn ich ihn betrachte, fürchte ich mich nicht vor seiner physischen Stärke, oder der fremden Erscheinung. Ich fürchte mich vor dem himmelschreienden Unrecht, dieser schrecklichen Schuld – die zu übernehmen ich nicht in der Lage bin! Doch nicht ich, ruhig sitzend hier im Zugabteil bin das Übel. Die Verkörperung, meine Repräsentanz des weißen Geschlechts und all seiner ungesühnten Schandtaten lässt diese unsägliche Furcht vor Rache in mir keimen. Die in diesem Moment sicher unbegründet sein mag, ihr Ausbruch wäre jedoch,weiterlesen

Sehnsucht

Juni 23, 2013 gefühlt

Wie dort hinter grauen Mauern Sonne stets sanft wärmend steckt. Hinter Sehnsucht stets am lauern Wiedersehen mich hoffen lässt.   Weich gezeichnet, noch ohne Kraft durch Wolken blickt dein strahlend Bild. Bald Lücken reißend, voller Macht. Wartend steh ich rasend wild.   Der Schleier bricht, welch Frühjahrsflut. Licht wird Wärme in meinem Arm. Eng umschlungen, du riechst so gut. Lippen gieren. Sag mir wann!     für Aurelia

Juni 23, 2013 gefühlt

Gedanken streifen wie Landschaften vorbei. Kann sie nicht greifen der Kopf wird frei.   Fünf Stunden verbleiben bis Bangkok ist weit. Die Bremsen, sie pfeifen. Wie schön, soviel Zeit…     Reisen

Gewitterluft

Juni 23, 2013 gedacht

Wie bin ich froh das überwunden, Ehrfurcht vor der Religion. Wie bin ich froh das überwunden, blinder Glaube an Nation.   So viel Hass ist schon gezogen, durch die Flure, schönes Land. Immer hat sie Eins bewogen. Wieder keimend, wird mir bang.   Ist nicht unser großes Glück frei zu sein von breiter Norm, auf das ein jeder – Stück für Stück werden kann wozu geboren?   Hach, für wahr ich möcht nicht richten, ein jeder tut nur wie erweiterlesen

Aufbruch

Juni 23, 2013 gedacht

Hach dies Wetter, welch Spiegelbild. Wind peitscht Gedanken durchs Gemüt. Alte Eichen bersten fast, unter dieser Last.   Und während Regen samt traurigen Grau, mich in tristem Wehmut wägen. Durchdringt er gierig gesäte Böden, die schon längst nach Neuem streben.       Aufbruch

Freiheit

Juni 23, 2013 gedacht

Unendliche Weiten, gen Horizont ziehend. Flügel gespannt, am Himmel frei fliegend! Gern lesen`s wir so und träumen von Ferne, lass kappen das Geflecht, welch zwingt uns zur Erde.   Den weiten Wolken folgend, mir leuchtet`s schon ein, doch auch lieblich der Gedanke an sanftes Verweilen. Nicht ständig von Sehnsüchten, eifrig getrieben. Einen festen Kern gefunden, mit der Welt im Frieden.   Das endlose Blau mit Sanftmut betrachtend, über vergangene Torheiten tief strahlend lachend. Am Orte tief Wurzeln, doch auf Freiheitweiterlesen

Juni 23, 2013 gefühlt

Die Sonne küsst mich aus den Träumen, wo süßer Duft ins Zimmer zieht. Der Wind spielt leise mit den Bäumen, fragt nach mir: wo ich denn blieb?   Genüßlich doch voll froher Eile verschling ich mein Schokocroissant und schwing mich auf, löse die Seile meines Seifenblasenluftballon.   So gleiten wir über bunte Flure. Gelber Raps nebst rotem Mohn – Alles blüht im selben Zuge und in der Ferne seh ich schon…   Ein Fleckchen Grün voll leuchtend Punkten orange undweiterlesen

Reflexion

Juni 23, 2013 gedacht

Morgenröte, gefroren Tau, hageres Baumwerk, himmelblau. Weich das Hügelland, die Wipfel verschneit. Vieles noch unbekannt, an Eindrücken reich. Den Blick in der Ferne, Weite erkunden. Reisend voll Wärme vergehen die Stunden. In den Tunnel nun rauschend ist fort jedes Licht und das Fenster zur Welt, wird Spiegel für mich. Fort der Horizont, schwarzes Zelt. Nun malen Gedanken bunte Bilder, vom Schauspiel meiner innern Welt – erkenn` dort vieles wieder. Landschaften verschwimmen tief in Gefühle getränkt. War’s Draußen wurd’s Drinnen, undweiterlesen

Juni 22, 2013 gefühlt

Gewaltige Berge, nicht zu besteigen. Riesige Heere, kein Krieg zu bestreiten. Samtweiche Leinen, das Blau bedeckt. Samtgolden scheinend, aschgrau erstreckt. Ja gen Himmel hoch oben, mir formfroh gefällt in weiß sich sanft wogend, die Vielfalt der Welt.   Wolkenspiel